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Gestaltung des Vormittags

Der Vormittag ist so gestaltet, dass die Kinder die vielfältigsten Tätigkeiten wahrnehmen und erleben können. Durch das kreative, künstlerische Tun der Erzieher werden die Sinne des Kindes geschult, die Erlebnis- und Gestaltungskräfte gestärkt. Die Kindergartengruppe ist ein großer Haushalt, der auf die Lebensbedürfnisse der Kinder eingestellt ist und soziales Miteinander erlebbar macht. Der Vormittag beginnt mit dem Freispiel. Hier genügen einfache und natürliche Spielmaterialien, um Sinne und Phantasiefähigkeit der Kinder anzuregen. Der Förderung des freien Spiels kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Hierbei ist nicht die Anleitung des Spiels, sondern die Gestaltung förderlicher Bedingungen die eigentliche Aufgabe der Erzieher. Das Spiel selbst liegt in der Regie der Kinder, die es selbstständig gestalten und dabei in eine Phantasiewelt eintauchen können.

Angebote zum Basteln und Gestalten mit Wolle, Papier, Farben sind abgestimmt auf Jahreslauf und -feste. Den Kindern steht eine große Auswahl an Büchern zur Verfügung, aus denen gerne vorgelesen wird. Der Umgang mit guter Kinderliteratur wird so für die Kinder selbstverständlich.

Während des Freispiels bieten wir den Kindern Rohkost als kleines Frühstück an.

An das anschließende gemeinsame Aufräumen schließt sich ein kurzer Moment der Ruhe und Andacht an. Eine Kerze wird entzündet, der Morgen mit einem Lied begrüßt und ein Gebet gesprochen. In diesem Gebet drückt sich die Dankbarkeit für das Leben aus, und die Kinder begreifen sich als ein Teil des Ganzen. 

Es folgt der Morgenkreis mit seinen rhythmischen Bewegungen und Spielen. In Form einer kleinen Geschichte, die das jahreszeitliche Geschehen in der Natur wiederspiegelt, werden Lieder und Sprüche durch Bewegungen in seelische Gesten verwandelt. Hierbei nimmt das schön gesprochene und gesungene Wort eine große Rolle ein. Durch die vielen Lieder und das rhythmischen Sprechen kleiner Verse werden musikalische Grundbegriffe spielerisch veranlagt. Für zwei bis drei Wochen tauchen wir in die jeweilige Stimmung ein, so dass nach und nach alle Kinder mitsprechen und mitsingen können. Dies kommt auch besonders Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen und  Migrantenkindern zu Gute.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen schließt das freie Spiel im Garten an. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, in Ruhe Natur und Tiere zu erkunden (im Garten leben wilde Kaninchen und auf dem Nachbargrundstück Gänse und Hühner). Die Kinder können matschen, klettern, Höhlen bauen, Seilchenspringen und Stelzenlaufen, einfach Kind sein. Um ca. 13:20 Uhr versammeln wir uns in den Gruppenräumen zum gemeinsamen Märchen- und Spielkreis. Ab 13:40 Uhr können die Kinder abgeholt werden.

Durch Rhythmus und Wiederholung im Tages- Wochen- und Jahreslauf mit seinen christlichen Festen und Gebräuchen erfahren die Kinder Sicherheit und entwickeln Vertrauen in die Welt.

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